DORN-Anwendung

DORN-Anwendung 2018-03-12T11:14:20+00:00

Der Begründer der DORN-Anwendung: Dieter Dorn

Im Alter von 35 Jahren erfuhr Dieter Dorn erstmals von der Anwendung. Als er damals in seinem Sägewerk einen Baumstamm ungünstig hielt, verspürte er einen plötzlichen Stich im Rücken, so etwas wie einen Riss. Er ging zu einem in der Nachbarschaft lebenden Bauern, der bekannt war für seine Anwendung bei Schmerzen im Rücken. Nach wenigen Minuten waren seine Schmerzen weg und er fing an, sich für diese Verfahrensweise zu interessieren.

Seine erste Schmerzbetroffene war seine Nachbarin, die seit langem klagte, dass ihr Bein so schmerze und sie es nicht mehr belasten könne. Als er fragte, ob er nachschauen dürfe, sah er gleich: das schmerzende Bein war um fünf Zentimeter kürzer als das andere. Mit einer natürlichen Bewegung schob er es in Richtung Hüfte. Zwei Stunden später rief ihn die Nachbarin an und bedankte sich, da sie jetzt wieder ohne Schmerzen laufen könne. Somit fing Dieter Dorn an, immer mehr Menschen, die unter Schmerzen litten, zu helfen und hatte dabei großen Erfolg. Dieter Dorn experimentierte, forschte und arbeitete mit der Anwendung weiter.

Dann trat 1985 Dr. Thomas Hansen, Chirurg und Orthopäde in Bremen, an ihn heran. Er suchte eine ganzheitliche Heilmethode. Nur den Körper zu behandeln, genügte ihm nicht mehr. Nachdem er seine Praxis aufgegeben und in Markt Rettenbach, zwischen Memmingen und Kaufbeuren, ein Haus für Gesundheit eröffnet hatte, hörte er von den Leuten im Ort: „Wenn man etwas im Kreuz hat, muss man zum Dorn gehen, aber der Dorn ist kein Arzt“. Das erstaunte ihn so sehr, dass er sehen wollte, wer Dieter Dorn war. Beide, Dr. Hansen und seine Ehefrau, hatten Rückenprobleme und wollten sich von ihm helfen lassen.

Anschließend kam Dr. Hansen auf die Idee, Seminare über die DORN-Anwendung zu veranstalten. Er versorgte Dieter Dorn kistenweise mit medizinischer Literatur, und sagte: „Aber Herr Dorn, Sie müssen Fundamente haben. Sonst können Sie sich nicht hinstellen und Seminare geben.“ So war Dieter Dorn bis dahin der Meinung, dass er bei den schmerzbetroffenen Menschen einen Impuls auf die Bandscheiben gab. Erst Dr. Hansen klärte ihn auf: Es waren die Dornfortsätze und mit der Bewegung dieser Fortsätze bewegten sich auch die Bandscheiben.

Somit verbreitete sich die DORN-Anwendung immer weiter und ist heute eine internationale Anwendung geworden.

Was genau ist die DORN-Anwendung?

Ein stabiles Haus braucht ein solides Fundament und stützende Pfeiler. Ähnlich verhält es sich auch beim menschlichen Körper. Besitzt er eine ausgegliche-
ne Basis, z.B. gleich lange Beine und eine gerade Hüfte, gerät er nicht so leicht ins Wanken – sowohl physisch als auch emotional.

Die DORN-Anwendung setzt genau da an, an der Ursache. Zweck dieser Verfahrensweise ist es, auf einfache und schonende Art, Gelenke und Wirbel wieder in ihre ursprüngliche Position zu bringen und so Fehlstellungen zu korrigieren. Der große Vorteil liegt darin, dass sämtliche Bewegungen, sowohl die des Anwenders als auch die des Klienten im natürlichen Bewegungsfluss des Menschen geschehen und vorhandene Gewebeblockaden durch direkten Kontakt mit dem Gewebe und der betroffenen Stelle gelöst werden können. Die DORN-Anwendung lindert nicht nur die Symptome, sie setzt an der Ursache an, was letztendlich zu einem dauerhaften Erfolg führt.

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Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz

Bei jedem Menschen kommt es im Laufe seines Lebens zu einem Beckenschiefstand oder einer Beinlängendifferenz, beispielsweise durch Verletzungen, Krankheiten oder Fehlhaltungen. Auch im Alltag existieren verschiedene Fehlerquellen, die eine Beinlängendifferenz nach sich ziehen können: das Sitzen mit übereinander geschlagenen Beinen, das Tragen von High Heels, typisch einseitige Belastungen oder das Tragen des Geldbeutels in der hinteren Hosentasche. Auch falsches Heben mit rundem Rücken oder das Tragen von Taschen oder Schulranzen auf einer Schulter können eine Beinlängendifferenz bzw. einen Beckenschiefstand zur Folge haben.

Besondere Beachtung im Zusammenhang mit der Beinlängendifferenz findet der Collis-Test. Dabei handelt es sich um einen neurologischen Test, der bei Neugeborenen bzw. Säuglingen zwischen dem 6. und 7. Lebensmonat durchgeführt wird. Derartige Tests haben zweifelsohne ihre Berechtigung, jedoch sollte man in diesem speziellen Fall die Vorgehensweise einmal überdenken.

Laut einer Statistik, die Dieter Dorn im Laufe seiner Jahrzehnte langen Erfahrung mit der Anwendung gemacht hat, kommt auf ca. 750 Fälle von Beinlängendifferenz ein Echter. Das bedeutet, fast alle verordneten orthopädischen Einlagen oder Absatzerhöhungen sind im Grunde überflüssig.

Bei 95% aller Menschen verschieben sich im Laufe des Lebens Wirbel aus ihrer idealen Position, was neben Schmerzen auch Blockaden, Verspannungen sowie anderweitige Befindlichkeitsstörungen nach sich ziehen kann. Veränderungen der Wirbelsäule wirken sich über die Nervenbahnen sogar bis in innere Organe aus, da über sie sämtliche Körperfunktionen gesteuert werden. Asthma, Herz- oder Magenbeschwerden, um nur einige zu nennen, sind die Folge. Eine länger andauernde Verschiebung der Gelenkkörper kann sogar zu chronischen Krankheitsbildern wie Kopfschmerzen, Bandscheibenvorfall oder Ischiasbeschwerden führen. Bei der DORN-Anwendung werden die Wirbelkörper mit sanftem Impuls wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht, und selbst langjährige Wirbelfehlstellungen können damit korrigiert werden. Der Klient ist dabei auch gleichzeitig Anwender, denn er kann während der DORN-Anwendung, mit seinem Gegendruck zum Anwender hin, die Intensität des Impulses selbst bestimmen.

Einen Beckenschiefstand erkennen

Der Schmerzbetroffene steht leicht nach vorne gebeugt, mit etwas gespreizten Beinen, und stützt sich vorne auf einem Tisch o.ä. ab. Der DORN-Anwender steht hinter ihm. Er legt beide Daumen auf die Grübchen des Kreuzbeines, die Zeigefinger liegen jeweils am oberen Rand der Hüftschaufeln. Im Seitenvergleich der beiden Daumen und Zeigefinger kann der DORN-Anwender den Beckenschiefstand feststellen.

Schmerzfrei dank sanftem Impuls

Die sanfte DORN-Anwendung gilt inzwischen als Geheimtipp. Der DORN-Anwender erkennt die Fehlstellung und bringt die Wirbel durch sanften Impuls in der Dynamik in die richtige Position. Dadurch können auch Energieblockaden, die Störungen u.a. in psychischen Bereichen verursachen, aufgelöst werden. Einfache Selbsthilfeübungen sorgen dann für dauerhaften Erfolg.

Bei frischen Verletzungen, Unfällen, Knochenbrüchen, fortschreitenden Lähmungserscheinungen, Entzündungen an den Gelenken und der Wirbelsäule sollte die DORN-Anwendung nicht angewandt werden.

Die DORN-Anwendung ist keine Chiropraktik, sondern eine sanfte, natürliche, ungefährliche und sehr wirksame Verfahrensweise, ohne Medikamente, ohne Nebenwirkungen und ohne technische Hilfsmittel. Mehr über die DORN-Anwendung erfahren Sie bei uns im OrthoDorn® Zentrum.

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